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Lernen mit Tieren – Hausaufgabe machen macht Spaß!

Das Tier schafft direkt und indirekt eine Grundlage zum erfolgreichen Lernen. Ob ein Kind dem Tier vorliest oder ob es in seiner Anwesenheit seine Hausaufgaben macht, das Tier dient als direkter Sozialpartner. Kinder mit einer Lernbeeinträchtigung haben durch ihr häufiges Versagen eine Arbeitsunlust.

Ein Tier käme nicht auf die Idee zu sagen: „Siehst du das denn nicht? Da fehlt das Komma.“ Das Tier nimmt das Kind so an wie es ist. Es hört dem Kind vorurteils- und wertfrei zu. Der Kontakt mit dem Tier reduziert aktiv Angst und Stress. Eine entspannte Atmosphäre ist eine wesentliche Voraussetzung, damit das Kind effektiv lernen kann. Wenn ein Kind bereits viele Misserfolge erlebt hat, drückt dies meist die Stimmung. Ein Tier kann deutlich die Stimmung in der Lernsituation aufhellen.

Gute Ergebnisse bei einem Kind mit einer Lernbeeinträchtigung sind selten. Die Kinder bringen viel Kraft und Mühe auf, um überhaupt zu einem Ergebnis zu kommen. Tiere haben hierbei eine motivationsfördernde Wirkung. Sie sind der „Motor“ zur Lust zum Lernen. Wenn ein Kind das Tier streichelt wird Oxytozin ausgeschüttet. Dies wirkt sich positiv auf die Aufmerksamkeit und die Konzentration in der Anforderungssituation beim Lernen aus.

Kinder mit einer Lernbeeinträchtigung machen häufiger Fehler als andere Kinder. Dies führt zu einem geringen Selbstwertgefühl. Bei diesen Kindern geht es darum, das seelische Gleichgewicht zu erhalten und aufzubauen. Durch die Anwesenheit des Tieres entwickelt das Kind ein positives Selbstkonzept. Der Umgang mit Tieren bietet eine Fülle von Möglichkeiten positive Erfahrungen zu machen und somit die Persönlichkeit des Kindes zu stärken.

In der Interaktion mit dem Tier erfährt das Kind im Rahmen des Lerntrainings Selbstwirksamkeit. Selbstwirksamkeit bedeutet, dass das Kind schwierige Situationen aus eigener Kraft erfolgreich meistern kann. Es entwickelt Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und Stärken.

Im Lerntraining ist es wichtig, dass ich möglichst viele Erfolgserlebnisse schaffe. Beispielsweise hat es das Kind geschafft, selbständig die Schubkarre zu schieben. Es hat sich getraut die kleinen Lämmchen dem Mutterschaf an das Euter führen, damit diese trinken können. Ich unterstütze dies mit aufbauenden Worten „Das hast du gemacht. Jetzt trinken die Lämmchen.“

Aus diesen positiven Erfahrungen, die das Kind mit dem Tier macht, überträgt es den Erfolg und das gewonnene Selbstwertgefühl auf die Lernsituation. Dies schafft den Schlüssel zum erfolgreichen Lernen. So entwickelt das Kind den eigenen Wunsch dem Tier vorzulesen oder vorzurechnen.

Wie geht es einem Kind, wenn es auf diese Weise lernen darf?

  • Es hat Freude am Lernen und hat Erfolgserlebnisse.
  • Es erkennt seine Stärken und Fähigkeiten.
  • Es blüht auf in der Sicherheit, dass es angenommen ist wie es ist.
  • Es ist aufgeschlossen, neugierig, kooperativ und lernt aus eigener Motivation.
  • Es entwickelt das Gefühl, dass es woanders Schwächen hat und woanders Stärken.

Bei dieser Art zu lernen kann jedes Kind Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein gewinnen. Das Kind kann voller Zuversicht und Lebensfreude sein Leben in die Hand nehmen. Dies wirkt sich positiv auf seine spätere Berufstätigkeit und auf sein gesamtes Familienleben aus.

 

Lachen tut der Seele gut!

Lachen ist die beste Medizin. Das weiß auch der Volksmund. Lachen wirkt sich positiv auf die schulischen Leistungen aus. Wenn Kinder lachen, fördert es die Gehirnaktivität und stärkt das Immunsystem.

 

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