Mit Freude entwickeln Kinder ihre Persönlichkeit. In einer wohltuenden Atmosphäre unterstütze ich Kinder dabei den Blick auf ihre Stärken zu lenken. Kinder können so mit Selbstvertrauen leichter mit ihren Schwächen umgehen.

PsychoMotorik auf dem Bauernhof

Kinder stark machen!

PsychoMotorik ist ein ganzheitliches Konzept zur Persönlichkeitsentfaltung. Mit Bewegungs- und Wahrnehmungsangeboten fördere ich die gesamte Entwicklung des Kindes.

Wahrnehmung und Motorik sind wesentliche Grundlagen für Lernprozesse.

PsychoMotorik beschreibt die Wechselwirkung von Psyche und Bewegung.

  • Psyche bedeutet Erleben und Wahrnehmen.
  • Motorik bedeutet Bewegung und ist Ausdruck der kindlichen Lebensfreude.

Diese beiden Bereiche sind wichtige Elemente der Entwicklung und gehören zusammen!

Zum Beispiel ist es möglich aus der körperlichen Haltung und der Art und Weise wie sich ein Mensch bewegt, Rückschlüsse über seine seelische Situation zu erhalten:

Schleicht ein Mensch in gebückter Haltung in den Raum oder beschreitet er ihn mit erhobenem Kopf und festem Schritt?

Und umgekehrt wirkt sich Bewegung auf die Gefühle und die Sprache der Kinder aus: Kinder lachen und juchzen beim Trampolin hüpfen, das Baby beruhigt sich beim Wiegen.

Wie Kinder sich fühlen, so bewegen sie sich.

Für Kinder ist PsychoMotorik eine Spiel-Turnstunde, die Spaß macht.

Sie ruht auf einer wertschätzenden inneren Grundhaltung. Die Kinder erfahren spielerisch ihre Umgebung über alle Sinne. Dabei steht das Kind mit all seinen Talenten, seiner Individualität, seiner Kognition, Motorik, Sprache, Emotionalität im Mittelpunkt. Ich erkenne das Kind an, so wie es ist: „Es ist schön, dass du da bist“.

Dazu biete ich motivierende Materialien an. Ich gebe den Kindern auf dem Lindenhof Raum und Zeit eine „LernLebensLust“ zu entwickeln.

Zum Beispiel:

Das Kind lernt beim Spiel mit Wäscheklammern mit dem Wechsel von Spannung und Entspannung, mit Druck und Kraft umzugehen. Diese Fähigkeit braucht es für die Stifthaltung.

Kinder entfalten ihre Potentiale im Spiel.

Gerald Hüther

Die Wirkung der bewussten Sprache in der PsychoMotorik

Mit aufmunternden Aussagen wie „Paul, – du kannst gut Tannenzapfen sammeln“, oder „Paul, – ich sehe, du hast Freude daran, Tannenzapfen zu sammeln“, mache ich Kindern ihre Fähigkeiten bewusst und lenke ihren Blick hin zu ihren Stärken. Dies baut ihr Selbstwertgefühl auf und bewirkt, dass sie ihre Talente frei entfalten können.

„Paul, – es ist schön, dass du anderen Kindern hilfst.“

Wir beobachten gemeinsam die seltenen Dybowsky Hirsche. Die Kinder lernen dabei, in der Stille zu sein.

  • Bewegung und Wahrnehmung fördern
  • Körpergeschick und Raumorientierung entwickeln
  • Sprache fördern, wie beispielsweise den Wortschatz erweitern
  • Konzentrationsfähigkeit aufbauen
  • Emotionale Stabilität und Lernfreude erlangen
  • Selbstentfaltung
  • Selbstwirksamkeitserfahrungen ermöglichen wie:
    • Das Kind gewinnt Vertauen in seine eigenen Fähigkeiten und Stärken
    • Es erfährt, dass es schwierige Situationen meistern kann.
    • Es entwickelt eine lebensbejahende Einstellung. „Ich kann das.“ „Ich schaffe das.“
Der Klang und die Schafe berühren alle Sinne der Kinder. Dies wirkt entspannend und zaubert ein Lächeln aufs Gesicht.

Eine Psychomotorikstunde beinhaltet:

  • Bewegungsspiele und Kommunikation
  • Experimentieren mit Gegenständen
  • gegenseitige Unterstützung bei der Lösung von Aufgaben
  • Wertschätzung in der Gruppe
  • Entspannungsmöglichkeit

Wo und wie findet die PsychoMotorik statt?

Eine Psychomotorikeinheit dauert 45 Minuten. Sie findet wöchentlich in konstanten Kleingruppen zwischen vier und acht Kindern bei jedem Wetter auf dem Lindenhof statt. Dazu gibt es einen Halbjahresvertrag, den ich Ihnen gerne auf Anfrage zuschicke.

Das Kind wählt sich die Wahrnehmungsangebote, die es für seine Entwicklung braucht. Es folgt seinem inneren Bauplan.

Ein Interview mit Michael Passolt, Leiter des IBP (Zeitschrift ‚klein&groß’ Nr.9/2019.)